Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erforscht komplexe Materialsysteme, die dazu beitragen, die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen. Wichtige Forschungsthemen sind Solarzellen, solare Brennstoffe, Thermoelektrika und Materialien, mit denen man eine neue energieeffiziente Informationstechnologie aufbauen kann (Spintronik). Die Forschung an diesen Energie-Materialien ist eng an den Betrieb und die Weiterentwicklung des Elektronenspeicherrings BESSY II geknüpft. Er erzeugt hochbrillante Synchrotronstrahlung im weichen Röntgenbereich, die ca. 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland pro Jahr nutzen.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur und Funktion der Materiebetreibt das HZB zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen und den Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung erzeugt. 


Eine Chance für die Forschung – mitten zwischen Berlin und Potsdam

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs informiert sich am Helmholtz-Zentrum Berlin über die Pläne zum Rückbau des Forschungsreaktors BER II.

Jann Jakobs, Oberbürgermeister der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam hat am Donnerstag, den 23. 11., das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) in Berlin-Wannsee besucht. Dabei informierte er sich über die Pläne, die das Zentrum an der Grenze zwischen Berlin und Potsdam für seine weitere Entwicklung hat. „Wir müssen unsere Perspektive ändern“, sagte Jakobs bei seinem Besuch: „Der Forschungscampus des HZB liegt nur auf den ersten Blick an der Landesgrenze. Auf den zweiten Blick liegt es mitten zwischen den beiden Städten und verbindet deren Forschungsszenen wunderbar.“ Eine Sichtweise, die auch der kommissarische Geschäftsführer des HZB, Professor Bernd Rech teilt: „Diese verbindende Position müssen wir nutzen, um neue gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Berlin und Potsdam ins Leben zu rufen, etwa für die Energieversorgung der Zukunft.“

Licht ermöglicht „unmögliches“ n-Dotieren von organischen Halbleitern

Einsatzbereiche in Leuchtdioden oder Solarzellen

Organische Halbleiter mit negativen Ladungen zu dotieren, ist besonders schwierig. Nun hat ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam zu einem Trick gegriffen: Im ersten Schritt koppelten sie die empfindlichen Ladungsspender-Moleküle (n-Dotanden) paarweise zu Dimeren, die viel stabiler sind. Diese Dimere ließen sich in organische Halbleiter einbringen, trugen allerdings nicht zur Leitfähigkeit bei. Das veränderte sich nach einer kurzen Bestrahlung mit Licht. Das Team zeigte, dass Licht in einem mehrstufigen Prozess die Dimere wieder in einzelne n-Dotanden-Moleküle zerlegt. Dadurch erhöhte sich die Leitfähigkeit des organischen Halbleiters um den Faktor hunderttausend. Die Ergebnisse wurden nun in Nature Materials publiziert.

Miniaturisiertes Spektrometer gewinnt ersten Preis auf internationaler Fachtagung

Ein HZB-Team hat gemeinsam mit Experten der Universitäten Ulm und Stuttgart ein Elektronenspinresonanz-Spektrometer konstruiert, das in eine Box von zehn Zentimetern Kantenlänge passt. Das Team präsentierte das Gerät vor einer Fachjury auf der internationalen Fachtagung IEEE Sensors 2017 in Glasgow, Schottland, und erhielt den ersten Preis im Live-Demonstrationswettbewerb. Die ESR-Spektroskopie ist für die Erforschung von Energiematerialien wie Katalysatoren, Solarzellen und Batterieelektroden sehr nützlich.

Helmholtz-Tag im Schülerlabor des HZB

„Kennt ihr Hermann von Helmholtz?“ Die meisten Grundschulkinder schütteln bei dieser Frage den Kopf. Dabei gehört der Namenspatron der Helmholtz-Gemeinschaft zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern und Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts. Deshalb fand im November 2017 zum sechsten Mal der Helmholtz-Tag in den Schülerlaboren der Helmholtz-Gemeinschaft statt. Das HZB lud eine 5. Klasse aus Nauen, Brandenburg, zum Experimentieren in das Schülerlabor nach Wannsee ein.

HZB knüpft neue Kontakte nach Argentinien

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat eine Kooperationsvereinbarung mit der argentinischen Forschungseinrichtung für Neutronenforschung - LAHN (Argentinian Neutron Beams Laboratory) unterzeichnet. Das HZB wird dabei die Forschenden aus Argentinien beim Aufbau von zwei Neutroneninstrumenten beraten. Darüber hinaus ist ein Austauschprogramm für Forschende aus beiden Ländern geplant.


15.07.2016

HZB: Prevac

Check out new Helmholtz-Zentrum Berlin brochures! You can find there also an information about PREVAC’s system installed at EMIL (Energy Materials In-situ Laboratory). Sprawdź nowe ulotki HZB! Możesz tam znaleźć również informację na temat systemu firmy PREVAC zainstalowanego w labolatorium EMIL.

21.06.2016

HZB: Photos from Helmholtz-Zentrum Berlin's post

HZB-Physiker um Eugen Weschke haben etwas Cooles im Hochtemperatursupraleiter YBaCuO entdeckt: Ladungsdichtewellen nahe einer ferromagnetischen Grenzschicht. Auf der Startseite von Nature Materials ist ihr Paper angeteasert. Und natürlich erklären wir auch in unseren Webnews, worum es dabei geht. http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14467&sprache=de&typoid=1

11.06.2016

HZB: Photos from Helmholtz-Zentrum Berlin's post

Lange Nacht der Wissenschaft im HZB heute Nacht 11.6. in Berlin Adlershof bei BESSY II

06.06.2016

HZB: Timeline Photos

Die T-Shirts für unsere Helfer sind da...damit wird jeder Besucher erkennen wer bei Fragen auf der #lndw16 am Helmholtz-Zentrum Berlin in Adlershof weiterhelfen kann...danke an BURG Services GmbH & Co. KG für die tollen Shirts...

02.06.2016

HZB: Timeline Photos

Unsere Give-Aways stehen bereit zur Verteilung auf der #lndw16 am 11. Juni von 17 - 0 Uhr am Helmholtz-Zentrum Berlin in Berlin-Adlershof...wir freuen uns auf euch...

12.05.2016

HZB: Timeline Photos

Endlich da...die Programmhefte und Postkarten zur #lndw2016 von Lange Nacht der Wissenschaften. Wir sind dabei und freuen uns auf euren Besuch bei uns auf dem Campus Adlershof.

28.04.2016

HZB: Photos from Helmholtz-Zentrum Berlin's post

Wir können nicht nur tolle Energie-Materialien herstellen, sondern haben auch das Rezept für Glibber-Schleim. Und das in allen Farben! Das war einer der Renner beim Girls'Day heute. 70 Schülerinnen im Alter von 9 bis 15 Jahren waren bei uns. Vielen Dank fürs Kommen! Uns hat es viel Spaß gemacht.

27.01.2016

HZB: Timeline Photos

CIGS-Solarzellen haben aufgeholt, sie sind jetzt hocheffizient und preiswert, dabei flexibel und für tolle Fassadengestaltungen geeignet. Experten sehen deshalb neue Chancen für die EU-Solarindustrie. bit.ly/1nn2Q1D

20.01.2016

HZB: Timeline Photos

Unsere Beschleunigerexperten sparen jetzt Rechenzeit: Mit ihrem neuen Algorithmus können sie schneller simulieren, wie sich Elektronen durch sehr komplexe 3D-Magnetstrukturen bewegen. https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14400&sprache=de&typoid=49880

14.01.2016

HZB: Timeline Photos

Wassereis auf Kometenoberfläche entdeckt Eine tolle Arbeit aus dem DLR! Ein internationales Team um die Planetenforscherin Gabriele Arnold zeigt: Es gibt Wassereis auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Mit beteiligt an der „Nature“-Publikation ist auch Ulrich Schade aus dem HZB. Der Experte für Infrarotspektroskopie hatte vor seiner HZB-Zeit das VIRTIS-Spektrometer auf der Kometensonde Rosetta mit entwickelt und nun dazu beigetragen, die stoffliche Zusammensetzung des Kometen zu analysieren. Die Ergebnisse geben einen Einblick in die komplexen Prozesse bei der Evolution eines Kometen und in die frühe Geschichte des Planetensystems. Mehr Infos beim DLR: bit.ly/1SjGmf2



Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

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